{"id":1687,"date":"2021-05-31T10:18:34","date_gmt":"2021-05-31T10:18:34","guid":{"rendered":"http:\/\/agrarausbildung-ukraine.net\/?p=1687"},"modified":"2021-05-31T10:18:34","modified_gmt":"2021-05-31T10:18:34","slug":"die-collegeausbildung-auf-dem-weg-zum-internationalen-standard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agrarausbildung-ukraine.net\/?p=1687","title":{"rendered":"Die Collegeausbildung auf dem Weg zum internationalen Standard"},"content":{"rendered":"<p>Der landwirtschaftliche Sektor hat traditionell eine hohe Bedeutung f\u00fcr die ukrainische Volkswirtschaft. Dank der g\u00fcnstigen Klima- und Bodenbedingungen ist dieser eine wirtschaftliche St\u00e4rke der Ukraine. Fruchtbare B\u00f6den und niedrige Produktionskosten machen aus der ukrainischen Landwirtschaft einen prosperierenden Bereich.<\/p>\n<p>Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften, die den Anforderungen der landwirtschaftlichen Unternehmen gerecht werden, ist gro\u00df. Das zeigt sich u. a. darin, dass der landwirtschaftliche Sektor einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Ukraine, insbesondere im l\u00e4ndlichen Raum, ist. Auch wenn keine gesicherten Angaben vorliegen, kann davon ausgegangen werden, dass ca. 15 \u2013 20 % der arbeitsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerung im landwirtschaftlichen Sektor (inklusive des vor- und nachgelagerten Bereichs) besch\u00e4ftigt sind.<\/p>\n<p>Allerdings stellt der Bereich der beruflichen Bildung auch im landwirtschaftlichen Bereich heute ein besonderes Problemfeld im ukrainischen Bildungswesen dar. Hier kumulieren sich derzeit u. a. noch die ungel\u00f6sten Probleme des Landes und der unzureichende Stand der gesamtgesellschaftlichen Reformen.<\/p>\n<p>Der Alltag im Bildungswesen, auch im Agrarsektor, ist durch eine schlechte Finanzlage, eine veraltete Ausstattung und teilweise auch durch ein fehlendes innovativ orientiertes Lehrpersonal gekennzeichnet. Mangels sozialer und finanzieller Attraktivit\u00e4t einer T\u00e4tigkeit im Bildungswesen verz\u00f6gert sich die personelle und damit zu einem betr\u00e4chtlichen Teil auch die geistige, fachliche und methodische Erneuerung der Ausbildung. Dies gilt in gleichem\u00a0 Ma\u00dfe auch f\u00fcr die beruflichen Bildungseinrichtungen, die z. T. mit maroder Ausstattung und veralteter Technologie in den Lehrwerkst\u00e4tten und landwirtschaftlichen Betrieben zu k\u00e4mpfen haben. An eine fl\u00e4chendeckende berufliche Aus- und Weiterbildung auf modernstem technischem Niveau ist daher derzeit nicht zu denken.<\/p>\n<p>Einen durchaus tragf\u00e4higen Start der Reform des Bildungswesens wurde mit den gesetzlichen Grundlagen, wie dem Gesetz \u00fcber die Berufsbildung (1998), dem Gesetz \u00fcber die Bildung (2017) und dem Gesetz \u00fcber die Mittlere Allgemeinbildung (2020) geschaffen. Allerdings hat die immer noch beibehaltene Unifizierung von Inhalten, Lehrpl\u00e4nen und \u2013materialien etc. bisher eine Anpassung der Berufsausbildung an die konkreten Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes verhindert.<\/p>\n<p>Auf den genannten gesetzlichen Grundlagen bem\u00fchen sich die Bildungseinrichtungen zwar einerseits, sich von der ideologischen Indoktrinierung zu l\u00f6sen und sich an die Bedingungen der entstehenden marktwirtschaftlichen Ordnung anzupassen. Andererseits wirft die nicht ausreichende Finanzierung des Bildungswesens die oben genannten substantiellen Probleme auf. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass es auch im Agrarbereich z. T. an qualifizierten Lehrkr\u00e4ften und Ausbildern sowie neuen Unterrichtskonzeptionen und entsprechenden aktuellen Unterrichtsmaterialien fehlt.<\/p>\n<p>Festzuhalten ist somit, dass das Bildungswesen bisher mit der Verwirklichung der konzep-tionellen Anspr\u00fcche der Politik \u00fcberfordert war. Die Umsetzung von Reformpl\u00e4nen f\u00fchrte zu einer Situation, die bis heute charakteristisch ist. Die Absage an alte Strukturen und Inhalte und ihr Abbau verlief nicht parallel zur Entwicklung und dem Aufbau neuer Strukturen und Inhalte. Die rivalisierende Koexistenz alter und neuer Elemente f\u00fchrte zu einer Orientierungslosigkeit aller am Bildungswesen Beteiligten, wodurch die Reformma\u00dfnahmen zus\u00e4tzlich gebremst oder g\u00e4nzlich verhindert wurden.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund bedarf es jetzt dringend einer inhaltlichen und strukturellen Erneuerung bestehender Ausbildungsberufe und der Erarbeitung neuer Berufsprofile und Ausbildungsprogramme, die den neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der in gro\u00dfen Teilen stattgefundenen Modernisierung der landwirtschaftlichen Produktion gerecht werden. Deutlich wird dabei immer mehr, dass die Ukraine dabei in hohem Ma\u00dfe auf ausl\u00e4ndische Hilfe angewiesen ist, um die Entwicklung des landwirtschaftlichen Ausbildungssystems im Einklang \u00a0mit den rasant voranschreitenden Modernisierungs-prozessen in der Landwirtschaft z realisieren. Aktuell kann das landwirtschaftliche Ausbildungssystem (vereinfacht) in drei Stufen unterteilt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Technische Schulen und Berufsschulen (Technical and Vocational schools): diese stellen die unterste Stufe der fachlichen Ausbildung dar (z.B. Traktorfahrer, Schlosser, Handwerker).<\/li>\n<li>Agricultural Colleges: die Colleges stellen den wichtigsten Baustein im landwirtschaftlichen Ausbildungssystem dar. Diese Ausbildungsst\u00e4tten sind mit Fachschulen bzw. beruflichen Gymnasien in Deutschland zu vergleichen. 90 % der Studierenden haben einen mittleren Abschluss und durchlaufen eine drei- bis vierj\u00e4hrige Ausbildung. Neben einer Berufsqualifikation in der gew\u00e4hlten \u00a0\u00a0 Spezialisierung, die im Ansatz praxisorientiert ausgerichtet ist, erhalten die Studierenden eine weitere Allgemeinbildung und der Abschluss (Young Specialist) erm\u00f6glicht den Absolventen*innen den fachgebundenen Zugang zur Hochschule bzw. Universit\u00e4t.\u00a0 Letzteres wird von der Mehrzahl der Absolventen*innen in Anspruch genommen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Landwirtschaftliche Hochschulen\/Universit\u00e4ten und Institute.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Agrarcolleges stellen somit einen sehr wichtigen Baustein in der landwirtschaftlichen Ausbildung dar. Sie repr\u00e4sentieren die mittlere Ebene der Agrarausbildung. Ihre Absolventen*innen bilden einen wichtigen Teil der k\u00fcnftigen Fachkr\u00e4fte in der Landwirtschaft der Ukraine.<\/p>\n<p>Der Zugang zu den Colleges ist sowohl mit dem Mittelschulabschluss (nach 9- und 11-j\u00e4hriger Schulbildung) als auch mit dem Abschluss einer landwirtschaftlichen Berufsschule m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es in der Ukraine derzeit 105 dieser Colleges, an denen ca. 65.000 Studenten*innen ausgebildet werden. Die Agrarcolleges sind in allen Regionen des Landes vertreten, genie\u00dfen bei den landwirtschaftlichen Betrieben eine vergleichsweise hohe Reputation und sind von gro\u00dfer nationaler und regionaler Bedeutung f\u00fcr\u00a0 die Ausbildung des landwirtschaftlichen Fachkr\u00e4ftenachwuchses in der Ukraine. Dar\u00fcber hinaus haben sie eine gro\u00dfe wirtschaftliche und soziale Bedeutung im l\u00e4ndlichen Raum.<\/p>\n<p>Trotz bereits vollzogener Reformen reflektiert das aktuelle System immer noch stark das vormalige sowjetische Ausbildungssystem. So liegt der Schwerpunkt auf allen Ebenen immer noch auf der Vermittlung von reinem Wissen, w\u00e4hrend die \u00a0Vermittlung praktischer Kenntnisse eher stiefm\u00fctterlich behandelt wird.<\/p>\n<p>Ein Grundproblem einer st\u00e4rker praxisorientierten landwirtschaftlichen Ausbildung stellt die veraltete technische Ausstattung dar, die nicht mehr den Anforderungen einer modernen Landwirtschaft entspricht. Auch wenn der Lehrk\u00f6rper \u00fcber umfangreiches, theoretisches Wissen verf\u00fcgt, so fehlen den meisten Dozenten*innen \u00a0die erforderlichen Praxiskenntnisse und praktischen F\u00e4higkeiten, um moderne landwirtschaftliche Produktionstechnik und \u2013verfahren sachgem\u00e4\u00df zu unterrichten.<\/p>\n<p>Dieses Defizit versuchen Gro\u00dfbetriebe \u00fcber eigene Fortbildungs- und Schulungsma\u00dfnahmen ihrer Mitarbeiter*innen zu kompensieren. Die M\u00f6glichkeiten sind jedoch begrenzt, da hierf\u00fcr oftmals geeignetes Schulungspersonal und geeignete Konzepte fehlen. Zudem gibt es diese M\u00f6glichkeit bei kleineren und mittleren Betrieben kaum.<\/p>\n<p>Um den zuk\u00fcnftigen Herausforderungen in der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft gerecht zu werden, kommt aber der Verf\u00fcgbarkeit von gut qualifizierten Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften eine immer wichtigere Rolle zu.<\/p>\n<p>Die Sicherung des beruflichen Nachwuchses und der fachlichen Qualit\u00e4t in den land-wirtschaftlichen Berufen ist f\u00fcr die Erhaltung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der ukrainischen Landwirtschaft, den Erfolg der Betriebe und Unternehmen sowie die Erhaltung der Funktionsf\u00e4higkeit der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume eminent wichtig und f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit des Sektors entscheidend.<\/p>\n<p>F\u00fcr die inhaltliche Ausgestaltung der landwirtschaftlichen Ausbildung an den Agrarcolleges in der Ukraine \u00a0ist die dem Bildungsministerium (bis 2014 dem Agrarministerium) unterstehende staatliche Einrichtung \u201cWissenschaftlich-Methodisches Zentrum f\u00fcr die Hochschul- und weiterf\u00fchrende Berufsbildung &#8211; WMZ VFPO\u201c verantwortlich. Die staatliche Einrichtung WMZ VFPOM hat eine koordinierende Funktion f\u00fcr die landwirtschaftliche Ausbildung. So hat sie u.a. die Verantwortung f\u00fcr die Koordinierung von methodischen Aktivit\u00e4ten, den Austausch und die Vermittlung von Erfahrungen sowie f\u00fcr die Erstellung von \u00fcbergreifenden Lehrmaterialien, inkl. Ausbildungsstandards und Curricula.<\/p>\n<p>Das Wissenschaftlich-Methodische Zentrum f\u00fcr die Hochschul- und weiterf\u00fchrende Berufsbildung hat bereits in den 90-iger Jahren die Defizite in der Collegeausbildung (fehlende Praxis, zu geringe Vermittlung von handlungsorientierten F\u00e4higkeiten, Aktualit\u00e4t der Lehrinhalte etc.) erkannt und versucht, diese \u00fcber die Einrichtung von landwirtschaftlichen Trainingszentren (Educational and Practical Centres \u2013 EPC) an ausgesuchten Collegestandorten auszugleichen. So wurden zwischen 1996 und 2008 insgesamt 14 EPCs eingerichtet, von denen aktuell noch 12 funktionsf\u00e4hig sind und aktiv arbeiten.<\/p>\n<p>Die in den EPC angebotenen Trainings bestehen in der Regel aus einw\u00f6chigen Kursen zu ausgew\u00e4hlten Fachthemen und richten sich sowohl an Studenten*innen als auch an Angestellte von landwirtschaftlichen Betrieben. Die Anzahl der dort ausgebildeten Kursteilnehmer*innen variiert sehr stark (zwischen 150 und 1.200 pro Jahr und EPC) in Abh\u00e4ngigkeit von der Anzahl der angebotenen Kurse, aber auch vom Renommee der jeweiligen Einrichtung.<\/p>\n<p>Um den Ansatz einer praxisn\u00e4heren, inhaltlich aktuellen Ausbildung an den landwirtschaft-lichen Colleges in der Ukraine gerecht zu werden, die methodisch und inhaltlich besser an die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes angepasst ist, wurde das bilaterale Kooperationsprojekt \u201eF\u00f6rderung der Berufsausbildung an landwirtschaftlichen Colleges in der Ukraine (FABU) \u2013 UKR 17-01\u201c eingerichtet.<\/p>\n<p>Dieses soll durch Aus-, Fort- und Weiterbildungsma\u00dfnahmen und die Beratung von Dozenten*innen zun\u00e4chst in f\u00fcnf Spezialisierungen (Pflanzenbau, Landtechnik, Tierproduktion, Veterin\u00e4rmedizin und Elektrotechnik) an vier ausgew\u00e4hlten ukrainischen Colleges (Myrohoschanskyy Agricultural College in der Westukraine-Rivne); Illintsi State Agrarian College in der Zentralukraine-Winnitsa; Lypkovativka Agricultural College in der Ostukraine- Charkiv und Glukhovsky Agrotechnical Institute in der Nordostukraine) sowie der \u00fcberge-ordneten staatlichen Einrichtung WMZ\u00a0 VFPO zu verbesserten Fertigkeiten und einem st\u00e4rker praxisorientierten Wissen der Collegeabsolventen*innen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wurden u. a. folgende Projektma\u00dfnahmen eingeleitet und in den vergangenen 3 \u00bd Jahren umgesetzt:<\/p>\n<ul>\n<li>die \u00dcberarbeitung und Anpassung der Ausbildungsstandards (Inhalte und Methoden) in den f\u00fcnf ausgew\u00e4hlten fachlichen Schwerpunkten an den aktuellen internationalen Standard;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die \u00dcberarbeitung und Aktualisierung der Curricula\/Lehrpl\u00e4ne in den ausgew\u00e4hlten fachlichen Schwerpunkten;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Collegelehrer*innen in Methodik und Didaktik;<\/li>\n<li>die St\u00e4rkung der fachlichen Kompetenzen von Fach- und Lehrkr\u00e4ften an den Colleges bzw. in den Betrieben durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildungsma\u00dfnahmen;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die Entwicklung und Umsetzung praxisorientierter Lehrveranstaltungen bzw. Lehrmodule und die Konzeption neuer Lehreinheiten\/Lehrmodule durch eine abgestimmte Zusammenarbeit von Betrieb\/Unternehmen und College;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die \u00dcberarbeitung und Anpassung der praktischen Ausbildung u. a. durch die St\u00e4rkung der praktischen Komponente wie die Integration von Praktika bzw. Ausbildungszeiten auf den Betrieben (Betriebspraktikum) sowie<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die Verbesserung der technischen Ausbildungsvoraussetzungen bei WMZ VFPO und an den vier beteiligten Pilotcolleges;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>die Verbesserung der Zusammenarbeit Betrieb\/Unternehmen und College.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit wird das Projekt gleicherma\u00dfen den Anspr\u00fcchen und Zielen der ukrainischen Bildungspolitik, \u00a0aber auch dem Anforderungsprofil des BMEL durch eine engere Verzahnung zwischen dem Bildungs- und dem Produktionsbereich bei der Ausbildung von Fachkr\u00e4ften \u00a0gerecht.<\/p>\n<p>Mit der Umsetzung des Projektansatzes wird die bisher vorhandene Trennung zwischen Theorie und Praxis \u00fcberwunden und die Ausbildung von Fachkr\u00e4ften besser den realen wirtschaftlichen Gegebenheiten und Anforderungen des Arbeitsmarktes angepasst. Dar\u00fcber hinaus wird mit dem Projekt die Umsetzung eines zeitgem\u00e4\u00dfen Qualifikationsrahmens sowie die Erarbeitung moderner beruflicher Standards und Lehrinhalte f\u00fcr die Ausbildung im Agrarsektor der Ukraine unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Der unmittelbare und fachkundige Wissensaustausch zwischen ukrainischen und \u00a0deutschen Bildungsexperten*innen\u00a0 bzw. Collegedozenten*innen steht dabei im Zentrum der Projektarbeit. Schwerpunkte der Projektaktivit\u00e4ten bilden gezielte Qualifizierungsma\u00dfnahmen einschlie\u00dflich eines intensiven Erfahrungsaustauschs, der auch ein mehrmonatiges Praktikum von Studierenden der Pilotcolleges auf deutschen Agrarbetrieben und Fachinformations-fahrten von ukrainischen Fachleuten nach Deutschland vorsieht.<\/p>\n<p>Neu in diesem Zusammenhang ist, dass die Ausbilder*innen \u00a0der Betriebe in die Wissens-vermittlung einbezogen werden und eine Ausbildung nach dem Block-Modul-System (Erlernen der theoretischen Unterrichtsinhalte in Bildungseinrichtungen und deren praktische Anwendung in den landwirtschaftlichen Betrieben) eingef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><strong>Das FABU-Projekt war<\/strong> <strong>nach Ansicht der ukrainischen Partner bereits in den vergangenen 3 \u00bd Jahren\u00a0 ein lehrreiches \u201eShow-Case\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Zwei sehr wichtige Meilensteine der Projektarbeit konnten in diesem Zeitraum \u00a0realisiert werden:\u00a0 die Zustimmung des Bildungsministeriums zu den \u00fcberarbeiteten und aktualisierten Lehrpl\u00e4nen und Curricula der f\u00fcnf ausgew\u00e4hlten Spezialisierungen und deren Test an den vier Pilot-Colleges als Pilotma\u00dfnahme ab dem Schuljahr 2019\/2020 , sowie die Einf\u00fchrung eines 4-monatigen \u201etechnologischen Praktikums (Betriebspraktikums)\u201c auf den landwirtschaftlichen Betrieben ab dem Schuljahr 2021\/2022.<\/p>\n<p>Beides sind wichtige Bausteine und damit eine Starthilfe, die den Bed\u00fcrfnissen und Rahmenbedingungen der Ukraine entsprichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hans Georg Hassenpflug<\/p>\n<p>Projektleiter FABU<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der landwirtschaftliche Sektor hat traditionell eine hohe Bedeutung f\u00fcr die  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1688,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1687","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - 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