News 2018-01-15T06:36:50+00:00

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Weihnachtsgruß

Dezember 27th, 2019|

In wenigen Tagen ist Weihnachten und der Wechsel zum neuen Jahr kommt mit Riesenschritten auf uns zu. Das sollten wir zum Anlass nehmen einmal innezuhalten, um Vergangenes und Zukünftiges, Erinnerung und Erwartung, Vorhandenes und Neues zu bedenken, aber auch über Gemeinsames nachzudenken.

Nur noch ein paar Tage und wir müssen uns umgewöhnen, an 2020.

Wird das neue Jahr uns Gutes bringen? Hoffentlich!


Wir
wünschen
ein fröhliches
Weihnachtsfest
und ein glückliches,
erfolgreiches Neues Jahr.
Wir danken Ihnen herzlichst
für die gute Zusammenarbeit und
hoffen auf eine weitere,
erfolgreiche
Zukunft.

 

Das FABU-Team 

Olga Luchynska,

Andriy Getya
und
Hans Georg Hassenpflug

Reformen im Agrarsektor der Ukraine – Beiträge der Bilateralen Kooperationsprogramme

Dezember 17th, 2019|

Das Projekt „Förderung der beruflichen Ausbildung an landwirtschaftlichen Colleges in der Ukraine (FABU)“ wurde vom stellv. Projektleiter, Andriy Getya, im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema „Bodenpolitische Reformen und weitere aktuelle Herausforderungen der Agrar- und Forstpolitik in der Ukraine“ am 03. Dezember 2019 in der Industrie- und Handelskammer der Ukraine vorgestellt.

Er verwies auf Defizite in der Ausbildung der Agrar-Colleges, die zum Start des Projekts FABU analysiert wurden. Seitdem leistet das Projekt wichtige Beiträge zur Verbesserung der Ausbildung an vier Pilotcolleges (Myrohoschanskyy Agricultural College – Westukraine, Illintsi State Agrarian College – Zentralukraine; Lypkovativka Agricultural College – Ostukraine und Glukhovsky Agrotechnical Institute – Nordostukraine in fünf ausgewählten Spezialisierungen (Pflanzenbau, Tierproduktion, Landtechnik, Elektrotechnik und Veterinärmedizin). In den Handlungs- und Aktionsfeldern Bildungsstandards (Inhalte und Methoden); Lehr- und Lernmethoden sowie Lerninhalte; Integration von Praktika/Ausbildungszeiten auf den Betrieben in die Ausbildung; Verbesserung der technischen Ausstattung und Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung von Fach- und Lehrkräften konnten bereits gute Fortschritte und nachhaltige Ergebnisse erzielt werden:

2020 sollen u.a. die Themen Digitalisierung in der Agrarausbildung, Vereinbarungen mit landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieben und die Ausbildung von Landwirten sowie die Absicherung der nachhaltigen Wirkungen des Projekts im Mittelpunkt stehen.

Im Oktober 2018 wurde das Projekt FABU um die Komponente „Ukrainian Farm Managment Data“ ergänzt. Aufgabe der Komponente ist es, die Erhebung von produktionstechnischen und öko-nomischen Daten auf landwirtschaftlichen Betrieben mit dem Ziel durchzuführen eine fundierte Datenbank für betriebswirtschaftliche Kalkulationen und ökonomische Analysen zu erstellen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter apd-ukraine.de.

Tage der Praxis

Dezember 9th, 2019|

In Abstimmung mit dem Projektpartner „Wissenschaftlich-Methodisches Zentrum für die Hochschul- und weiterführende Berufsbildung“ (NMC) vormals AGROOSVITA, haben wir erstmals an jedem der vier Pilot-Agrar-Colleges Myrohoschanskyy, Illintsi, Lypkovativka und Glukhovsky eine Veranstaltung zur organisatorischen und inhaltlichen Ausgestaltung sowie der Umsetzung des Betriebspraktikums an landwirtschaftlichen Betrieben durchgeführt werden wir diese in der 51. Kalenderwoche durchführen.

Neben umfangreichen Informationen aus erster Hand über das System und die Aufgabenverteilung in der „Dualen Ausbildung“ in Deutschland wird auch über neue Ansätze in der Collegeausbildung informiert.

Der Schwerpunkt der Veranstaltungen beschäftigt sich mit der organisatorischen und inhaltlichen Umsetzung der praktischen Ausbildung auf den Betrieben. Zu diesem Thema werden auch Fachleute aus Deutschland vor Ort anwesend sein.

Mit den „Tagen der Praxis“ soll den Betrieben, den Colleges und der Administration die Gelegenheit geboten werden sich über aktuelle Entwicklungen in der Collegeausbildung zu informieren.

Die erste Informationsveranstaltung zu den „Tagen der Praxis“ für die landwirtschaftlichen Collegestudiengänge hat am Montag, den 25. November 2019 in dem Agrarcollege Lypkovativka stattgefunden. Die Veranstaltung wurde von dem College-Direktor Mykola Tarkan und Hans Georg Hassenpflug – FABU Projektleiter – eröffnet.

Die zweite Veranstaltung fand am Dienstag, den 26. November 2019, am agrartechnischen Institut in Glukhiv im Namen von Kovpaka statt. Hier wurden die Teilnehmer der Veranstaltung und Gäste vom Leiter des Projektes FABU – Herrn Hans Georg Hassenpflug – und dem Direktor des Collegekollegiums, Herrn Anatoliy Lytvynenko begrüßt.

Die Vertreter beider Colleges haben Fragen zur Organisation des Bildungsprozesses inklusive der neuen Ansätze besprochen und Erfahrungen zum Thema der Organisation einer praxisorientierten Berufsausbildung ausgetauscht. Des Weiteren haben Vertreter der Studenten, die am Praktikantenaustauschprogramm teilgenommen haben, über ihre Erfahrungen in der praktischen Ausbildung auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland berichtet.

Ein weiteres wichtiges Thema der Veranstaltung war die Zusammenarbeit der Agrarcolleges als Zentren der Ausbildung für qualifiziertes Fachpersonal und den landwirtschaftlichen Betrieben als zukünftigen Arbeitgebern. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Welche Chancen und Herausforderungen kommt im Hinblick auf die Organisation und Durchführung der praktischen Ausbildung auf die landwirtschaftlichen Betriebe in der Ukraine zu?

Weitere „Tage der Praxis“ sind am 16. Und 17. Dezember in Illintsi und  Myrohoschanskyy geplant.

Meeting von Vertretern der Colleges, der Arbeitsgruppenleiter und FABU zum Thema: „Neue Lehrpläne – neue Herausforderungen“

November 29th, 2019|

Am 28. November 2019 fand in Wissenschaftlich-Methodisches Zentrum für die Hochschul- und weiterführende Berufsbildung in Kyiv ein Erfahrungsaustausch mit den

zuständigen Vertretern der fünf Spezialisierungen („Landtechnik“, „Veterinärwesen“, „Tierproduktion“, „Pflanzenproduktion“ und „Elektrotechnik“) der Pilotcolleges und den zuständigen Arbeitsgruppenleitern sowie Vertretern von FABU zu der Einführung der neuen Lehrpläne statt.

In Ihrer Einführung stellte Tetiana Ishchenko, Leiterin Wissenschaftlich-Methodisches Zentrum für die Hochschul- und weiterführende Berufsbildung, die Inhalte der neuen Lehrpläne vor und verwies auf die Möglichkeit einer stärker handlungsorientierten Fachausbildung.

Die Arbeitsgruppenleiter und die Vertreter der staatlichen Agrarcolleges aus Lypkovativka, Myrohoshcha, Illintzi und Glukhiv berichteten anschließend über Stand der Implementierung der neuen Lehrpläne und die Planung des technologischen Praktikums für die Spezialisierungen.

Konkret wurde sehr intensiv über die Veränderungen in den Lehrplänen/Curricula, die Umsetzung neuer Unterrichtsmethoden, die Neuorganisation der Praktika, die Fort- und Weiterbildung der Collegelehrer und die Beschaffung technischer Hilfsmittel sowie Lehrmaterialien gesprochen.

Hinsichtlich der Umsetzung des 4-monatigen technologischen Praktikums in den fünf Spezialisierungen gibt es erste Absprachen und Verträge mit Betrieben, inhaltliche Regelungen müssen noch getroffen werden.

Duale Ausbildung: Niedersächsische Fachleute informieren Delegationen aus der Ukraine über wichtige Bausteine der dualen Ausbildung

November 7th, 2019|

Oldenburg/Echem – Die besonders praxisorientierte landwirtschaftliche Ausbildung in Niedersachsen besser kennenzulernen war Anspruch von zwei Delegationen aus der Ukraine, die in der 41. Kalenderwoche zu Gast war in Niedersachsen waren.

Die stark verschulte Collegeausbildung für Landwirte in der Ukraine gilt als überholt und soll deswegen reformiert werden. Unterstützt werden diese Bemühungen durch ein bilaterales Bildungsprojekt, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziert, der ADT Project Consulting GmbH mit Konsortialpartnern in Bonn durchgeführt und von dem Projektleiter Hans Georg Hassenpflug in der Ukraine umgesetzt wird.

Zu der Reisegruppe die eine Woche lang in Niedersachsen waren gehörten unter anderem Vertreter und Dozenten der vier ukrainischen Pilotcolleges und der zuständigen Ministerien (Bildung und Wirtschaft). Die Informationen des Kultusministeriums, des Landesbauernverbandes, der DEULA und aus der Landwirtschaftskammer lieferten den Teilnehmern wertvolle Informationen über das deutsche Ausbildungssystem. Ein Schwerpunkt der Darstellung lag dabei auf der engen Verflechtung von Ausbildung/Praxis auf dem Betrieb und moderner Lehre. Auf diese Weise konnten Bausteine identifiziert werden, die in der Collegeausbildung der Ukraine erfolgversprechend eingesetzt werden können.

Wie die Ausbildung auf einem niedersächsischen Hof konkret funktioniert, erfuhren die Mitglieder der ukrainischen Delegation beim Besuch in einem Ackerbau- sowie in einem Milchviehbetrieb in den Landkreisen Lüneburg und Harburg.

Parallel dazu wurden vierzehn ukrainische Fachlehrer im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer in Echem (Kreis Lüneburg) vier Tage lang mit modernen Unterrichtsmethoden in aktuellen Lehrinhalten zur Rinder- und Schweinehaltung unterwiesen. Dieses Wissen sollen die ukrainischen Dozenten später an andere Lehrer (Train the Trainer) weitergeben.

Nach einer allgemeinen Einführung durch Herrn Uwe Clar in das System der Ausbildung in Themen der Tierzucht am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Echem wurde die Gruppe jeden Tag von verschiedenen Lehrern  in  Fächern wie: Fütterungstechnik- und Baukonzepte, Fütterung, Melken, sowie Management in der Trockenstehperiode und Abkalbung, moderne Melksysteme, Biosicherheit in der Schweinezucht, Erstversorgung bei der Abferkelung, tierschutzgerechtes Nottöten usw. unterrichtet.
Neben der theoretischen Wissensvermittlung im Unterrichtsraum lag ein wichtiger Fokus der Ausbildung  für die Gästegruppe auf der praktischen Umsetzung der vermittelten theoretischen Kenntnisse direkt im Kuhstall (z. B. Bewertung der Haltungssysteme von Kälbern und Kühen, Melken) und im Schweinestall (z. B. Vergleich moderner Haltungssysteme, Tierbeurteilung nach Body condition score, Pflege von Neugeborenen, künstliche Besamung). Auf diese Weise hatten die ukrainischen Dozenten die Möglichkeit, einige technologische Verfahren (z. B. das Melken) persönlich durchzuführen und verschiedene Systeme zu vergleichen sowie deren Vor- und Nachteile herauszufinden.

Der theoretische Unterricht und die praktische Unterweisung wurden durch entsprechende Unterrichtsmaterialien ergänzt, die auch im Unterricht an den Colleges in der Ukraine Anwendung finden können.
Für die Collegedozenten aus der Ukraine war es besonders wichtig auch umfassende Informationen von ihren deutschen Kollegen über aktuelle Trends in der Tierzucht in anderen EU-Ländern erhalten zu haben. Zwei Themenfelder waren von großem Interesse: die Besonderheiten im Hinblick auf die Entwicklungen im Tierschutz sowie die umweltfreundliche und ökologische Erzeugung von tierischen Produkten.

Abschließend war ein unvergessliches Erlebnis das Testen der von Herrn Benito Weise entwickelten Kuhbrille (Simulation des Sehens einer Kuh, wie sie die Umwelt sieht), um ihr Verhalten besser zu verstehen und die Haltungsbedingungen der Tiere entsprechend zu verbessern.

Mit Lob und Preis: Verabschiedung der diesjährigen Praktikanten aus der Ukraine

Oktober 31st, 2019|

Praktikanten mit Gastfamilien und Gästen

Die besten Praktikanten mit Gastfamilien, Siegfried Schwab (stellv. Vorsitzender AKI), Nelli Lopatina (AKI) und Nadine Kohnle (BMEL)

Am vergangenen Sonntag, 20. Oktober 2019, wurden 27 ukrainische Auszubildende verabschiedet, die im Mai dieses Jahres ihr Praktikum auf süddeutschen Familienbetrieben begonnen hatten. Zur feierlichen Verleihung der Zertifikate durch den AKI-Stellvertretenden Vorsitzenden Siegfried Schwab sowie Nadine Kohnle vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kamen über 70 geladene Gäste in die Festhalle Denkendorf. Das BMEL unterstützt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft ADT Project Consulting GmbH und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen das Praktikantenprogramm mit der Ukraine.

Alle 27 Praktikanten, darunter 10 junge Damen, haben das Praktikum erfolgreich beendet. Die Besten unter ihnen wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. In zwei Redebeiträgen gaben Vertreter der Gastbetriebe und der Praktikanten tiefblickende Ausschnitte aus den vergangenen Monaten. So verbrachte Praktikantin Anhelina Tokmyna aus der Westukraine die vergangenen Monate in einem Familienbetrieb mit Direktvermarktung in Stockach am Bodensee.

Zu guter Letzt wurde der Blick auf das kommende Praktikantenjahr 2020 geworfen. Markus Roßkopf, Projektmanager für Aus- und Weiterbildung bei AKI, stellte Altes und Neues zu den verschiedenen Praktikantenprogramme vor. So wird neue Gruppe von den Praktikanten aus der Ukraine im kommenden Jahr erwartet.

Koordinationssitzung der 5 Facharbeitsgruppen am 3. und 4. Juli in Agroosvita

Juli 5th, 2018|

In Rahmen der Koordinationssitzungen der 5 Facharbeitsgruppen am 3. und 4. Juli 2018 wurden die Ergebnisse der bisherigen FAG Sitzungen und die daraus hervorgegangenen Anpassungsempfehlungen aller fünf Facharbeitsgruppen zusammengeführt und bilanziert sowie deren Umsetzung in 2018/19 weiter konkretisiert und geplant.

Projekt Logo entwickelt

Januar 14th, 2018|

Anfang Januar 2018 wurde das Logo für das Projekt „Förderung der Berufsausbildung and landwirtschaftlichen Colleges in der Ukraine“ ausgearbeitet. Im Zuge dieser Arbeit wurde auch entschieden, einen einfacheren Projektnamen zu benutzen, nämlich „Förderung der Agrarausbildung in der Ukraine“, was dann im Projektlogo als „FABU“ erscheint. Im weiteren Verlauf wird die gesamte visuelle Identität um dieses Logo herum und mit den vier Hauptfarben Blau, Gelb, Grün und Orange entwickelt werden.

Projektpräsentation in Kiev

Dezember 14th, 2017|

Am 7. und 8. Dezember 2017 wurde das Projekt „Förderung der Berufsausbildung an landwirtschaftlichen Colleges in der Ukraine“ von Herrn Ekkehard Schröder während eines Workshops in Kiev ausführlich präsentiert. Herr Schröder erläuterte die wesentlichen Aktionsbereiche des Projekts und ging im Detail auf die vier Projektergebnisse ein:

1.Ausbildungsstandards und Curricula sind verbessert, Dozenten in spezifischen Themengebieten fortgebildet und praxisorientierte Lehrmethoden eingeführt.

2.Das landwirtschaftliche Ausbildungssystem an Agrar-Colleges ist in spezifischen Bereichen verbessert und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems ist initiiert.

3.Kooperationen und Austauschprogramme sind etabliert und bestehen über die Projektlaufzeit hinaus.

4.Erfahrungen zu ausgewählten Themen im Bereich der landwirtschaftlichen Ausbildung in Deutschland und/oder EU sind vermittelt worden.

Für detailliertere Informationen laden Sie die gesamte Präsentation bitte hier herunter.